Social Media Next

Wie sehen die nächsten Herausforderungen im Bereich Social Media aus? Ist das aktuelle Verständnis und die hiermit verbundenen Lösungsansätze für Unternehmen noch die richtigen? Wie können wir in Zukunft noch unsere Kunden erreichen? Wie kommunizieren Menschen in der Zukunft? Sicher ist auf jeden Fall, dass wir uns konzentrieren müssen den Zugang zu Big-Data möglichst einfach darzustellen bzw. nutzbar zu machen. Ein immer mehr und immer BIGGER wird uns in diesem Bereich auf lange Sicht nicht weiterhelfen. Wir brauchen ein Verständnis von Minimalisierung um Schnittstellen aufzubauen und Menschen mit unseren Produkten, Services und Ideen zu verbinden.

Beispiel Soziale Vernetzung:


THINK,PLAN & DO STUFF!

Viele Unternehmen konzentrieren sich auf die allgemeinen Hypes und Trends. SecondLife war eines dieser Phänomene und wurde noch gehypt als erkennbar war, dass die Relevanz des Angebotes in keinem Verhältnis zu den für Unternehmen notwendigen Investitionen standen. Aber egal wir haben es überlebt, und viele Marketing Euros wurden davon verschont in SecondLife eine virtuelle Markenwelt zu schaffen, die so virtuell ist, dass sie auch wirklich niemand sieht. Entweder man ist der erste, oder man sollte sich auf andere Dinge konzentrieren die man offensichtlich besser kann als dauerhaft Marketing-First-Mover zu sein – Be quick or be dead! Andere Hypes aus dieser Zeit waren Viral Movies und Blogs (damals dachte man sogar, dass es wirklich keinem auffallen würde, wenn man als Unternehmen selbst seine eigenen Blogeinträge kommentiert). Aber zumindest der Blog als Technologie hat überlebt. Man musste nicht der ersten sein, sondern Qualität liefern. Qualität über einen langen Zeitraum und siehe da, diese Blogs werden noch immer gelesen und sind die wichtigen Multiplikatoren unseres Informationszeitalters.

Heute finden wir wieder diese Trends. Social Media, Platin- und Goldprofile bei Social Networks, Facebook und Twitter. Dazu kommen technologische Entwicklungen die man unbedingt mitnehmen muss um edgy und innovativ bei seinen Kunden und potenziellen Kunden zu sein und wenn die Produkte dann noch Innovationen vermissen lassen, scheint die schon fast in Massenaktivismus ausartende Nutzung von UGC und Social Media die Lösung für das Markenimage zu sein. Das Ergebnis stellt sich am Ende eine Fiskaljahres als lustig bunte Caseshow dar und hilft dem jungen Produktmanager oder Marketingdirektor vielleicht bei der Überzeugung seines Vorgesetzten, der das Internet und die damit verbundene Interaktion vielleicht noch von seinen Kindern vorgelebt bekommt.

Die Frage ist hierbei aber nicht, sich diesen Trends zu öffnen oder zu sperren. Die Herausforderung besteht lediglich in der Vorbereitung und Planung der potenziellen Marketinginstrumente in Form einer DIGITALSTRATEGIE. Wieso testen Unternehmen jeden dummen TV-Spot und jedes glattgezogene Printmotiv und jeden noch so flachen Slogan, Claim oder sonst was und vergessen bei der Planung und Durchführung ihrer Onlinemassnahmen jegliche Sorgfalt und jede strategische Überlegung.

Vielleicht liegt es aber auch daran, dass unter Marketing zu häufig Werbung verstanden wird und Werbung wird häufig von Werbern gemacht und Werber machen Marken und die Marke ist der entscheidende Erfolgsfaktor für das Unternehmen. Aber das funktioniert nicht mehr in diesen Bereichen. Werbung hilft uns nicht weiter, sondern nur noch interdisziplinäres Best-Practicing. Hierzu müssen die Silos endlich eingerissen werden. Es helfen auch keine runden Tische sondern transparente und kontinuierliche Kollaboration. Wissensmanagment und Businessintelligence müssen alle Beteiligten innerhalb und ausserhalb des Unternehmens miteinander verbinden. Reportings und Kennzahlen müssen gemeinsame Basis werden und für die Bewertung der eingesetzten Maßnahmen jederzeit zur Verfügung stehen.

Folgende Punkte helfen bei der Entwicklung der DIGITALSTRATEGIE:

A) STRATEGIE

  • Welcher strategischen Herausforderung sieht sich mein Unternehmen ausgesetzt?
  • Welche Unternehmensbereiche sind hiervon betroffen?
  • Wie unterstützt meine aktuelle Strategie diese neuen Herausforderungen?
  • Wer sind mögliche Unterstützer für das Projekt?

A) KANALVERFÜGBARKEIT

  • Welche Kanäle sind verfügbar?
  • Darstellung der Chancen und Risiken sowie der notwendigen Ressourcen zur Planung, Durchführung und Kontrolle in der Nutzung dieser Kanäle.

B) KANALNUTZUNG

  • Welche Kanäle nutzt mein Unternehmen bereits mit welchen Inhalten?
  • Welche Kanäle stehen mir durch mein Partner zur Nutzung zur Verfügung?
  • Wie lassen sich diese Kanäle miteinander nutzen?

C) ZIELDEFINITION

  • Was sind inhaltliche und betriebliche Ziele innerhalb der Kanäle?
  • Welche Messwerte lassen sich in meinem Unternehmen nutzen um die Wirkung meiner Maßnahmen zu messen.
  • Wie unterstützen die eingesetzten Maßnahmen meine Unternehmensstrategie?

D) ROLLOUTPLANUNG

  • Maßnahmenplanung unter Betrachtung von Zeit- und Ressourcenverfügbarkeit
  • Definition der Zielgrössen nach Milestones und Berücksichtigung von Optimierungsschleifen

E) VERANTWORTUNG

  • Bestimmung von Verantwortlichen für Inhalte und Themen
  • Übernahme und Kommunikation der Gesamtverantortung für das Projekt
  • Kommunikation der Ziele und mgl. Risiken
  • Transparenz

Wie man an den skizzierten Punkten erkennt, betrifft die Umsetzung einer DIGITALSTRATEGIE das gesamte Unternehmen und alle Hierarchiestufen. Es beinhaltet Risiken und Chancen die sorgfältig bewertet werden müssen und eine schnelle Eskalation innerhalb des Unternehmens ermöglichen. Besonders durch die hohe Geschwindigkeit der digitalen Medien ist das Senior Sponsoring der entscheidende Hebel bei einem aufkommenden Problem. Die Umsetzung einer wirksamen DIGITALSTRATEGIE ist ein kontinuierlicher Change Managment Prozess und bedarf fortlaufenden Lernens. Wenn diese Planung gewissenhaft und offen mit allen Beteiligten durchgeführt wird und die Verantwortlichkeit sowie der damit verbundene Entscheidungsraum definiert ist, entsteht eine werthaltige DIGITALSTRATEGIE die das Unternehmen beflügelt und mehr liefert als Kommunikationslösungen.

(DENKEN + PLANEN) * HANDELN = ERFOLG

MOBILE ADVERTISING

Everybody has a Smartphone in those days. Google Maps and pedestrian navigation has become daily business for all of us. Some already use location based services to tell their friends where they are and recommend places for others. I also like collecting badges on Foursquare and hope that i will be able to save some of thos achievements in the upcoming-next-application.

Mobile Advertising will rise within the next years. Some interesting figures for the expected growth in that market.http://adage.com/digital/article?article_id=146553 http://fb.me/KfNbA6Vh

What i am curious about to know, is how this will change the business within the media-business and who will provide the first solution to connect audiences through devices to solutions and relevance.

SOCIAL MEDIA WITH CEOs

I’ve always seen social media as a strategy for corporate communication. It’s to sensible and to interactive to just be added to regular bulk media. This media is best-of to demonstrate and to proof wether marketing takes their brand serious and trusts in their own ability to talk truth.

http://www.bizreport.com/2010/10/is-ceo-involvement-in-social-media-too-risky.html http://fb.me/DswMisaY

iPAD for new media

Real innovations are in no way a copy or me-too. If a device is a real innovation it will force its environment to change, to adapt that new thing and bring up new ways of usage and benefit nobody thought about at the first moment.

Therefore the question will be – is the iPad innovative enought to bring up more than displaying the same websites on a slick and new screendevice?

What’s now AGENCIES?

After being out of that Classic agency i really have only very little interest of what’s going on inside those „Classic Creative Fortresses“.

Digital Business is becoming even more interesting and i think the future will show if the old players understand their role in the changed media environment and does this environment even need those partners anymore?

Facebook Marketing Goes to the Super Bowl
http://bit.ly/cT7ZJR

Facebook setzt weltweiten Siegeszug fort
http://bit.ly/cQmztr

CLASSIC VS. ONLINE (PART X)

Yes – i work in the agency business, in one of that global ones, big ones, creative ones and media neutral ones.
BUT
I donnot get the point. Last night i had the great chance to listen to some nice ideas by digital pioneers. It started with the typical introduction of some successful founders, owners or managers in the field of digital marketing. Introducing to the topic of mobile marketing in the way the digital landscape changed from their first MAC and bulky mobile phones to the iPhone now! YEAHHHHH the world is great with that piece of ICs, processors and display.
Comming from 10000000 downloads of Apps from the store to some 10000000000000*3600*2+1 calculations that would have led me to a straigh „YOU FAILED“ in my math class back in highschool. Everything has changed, everything will be different and WE can now participate in just producing those thingies and make BIG $$$$.

THANKS TO DEAN DONALDSON (Experience Strategist at Eyeblaster) the keynote lead to the reality again pushed by the future potencial in this channel.
Ckeck out his Blog: www.deandonaldson.com/

Even the iPhone is a „killer“device the reach of this device is still homoeopathic. Also competitor will follow in this field of smart-deivce and even pushing forward in even more directions as the backed services in this field vary a lot from Apple to Google to SonyEricson.

The point that came out quite clear again was, that the professionals in the audience mainly discussed around that new ways of communication, new ways of formats, new advertising. They talked about the shift in spendings and consuming media and content. But i think they all missed that important centerpiece of this future. This devices will not fully substitute existing environments of consuming media and content like the TV settings at everybodies home or the outdoor placement in our cities, on vehicles etc. But they definitely will stretch our media-break-bottle-kneck and connect advertisign straigh to the products and service or deliver complete new services nobody imagines today. We will not talk about a near future without paper and outdoor posts, but a more digital infrastructure in this existing environments that make connections from masses to individuals seamless. We will still need the impact of mass media but connecting it in the right form with the right content (ie. by connected digital billboards) for the interested user (connecting via RFID handshake and 3G connection). This will make that big shift. Not just talking about bollocks and making the most boring look intersting but proofing the smartness of the advertised product right away.

THESIS #1: THE DIGITAL DEVELOPMENT WILL TOUCH ALL FORMS OF MEDIA IN THE FUTURE
THESIS #2: CONTENT COSUMING WILL INCREASE IN TERMS OF QUANTITY AND AVAILABLITY
THESIS #3: THE ROLL OF CLASSIC MEDIA WILL CHANGE
THESIS #4: MOST CLASSIC MEDIA ENVIRONMENTS WILL STAY
THESIS #5: SEAMLESS TRANSACTION FROM ADVERTISING TO PRODUCT, FROM MASS- TO DIRECT-CONTACT
THESIS #6: WE ALL WILL BE WRONG, AND EVERYTHING TURNS OUT TO BE DIFFERENT THAN WE THINK TODAY

Nielsen: Mommy bloggers – the ones to watch

Mommy bloggers are an online force to be reckoned with, and their numbers are rising both in the online shopping world and across social media. Nielsen has recently published a list of what it considers to be the top Power Mom bloggers.

by Helen Leggatt

More about: http://www.bizreport.com/2009/05/nielsen_mommy_bloggers_-_the_ones_to_watch.html

Virtual Communities

another week is over again, some more meetings being held and it was again some hero in those meetings „The Community“. It’s everywhere and especially the advertiser in those days now tries to sell that „great“ and „innovative“ „interactive“ idea – The community must be interactive, web2.0 and digital. Why? Did those guys forgot what they did some years ago? Most of them are in the age where you think as some guy in his early 30s – „hey this CEO, CCD or whatever those guys titles are – must know that time, where they working on somthing strong, something lasting and something with content“. Where is it now? They talk about convergence in communication and ideas – they act like being lost in a world. It’s just how content flows, what has changed, not the content itself. It’s not the communication it’s the brand itself. Based on this fact rethink your digital strategy. Does you product has a community already? Is there a fair chance that you could help to form and unite a not yet known community – FORGET ABOUT BUILDING YOUR VIRTUAL COMMUNITY IF YOUR BRAND EVEN DOES NOT BRING PEOPLE TOGETHER.

Myth #1
A brand community is a marketing strategy.

The Reality
A brand community is a business strategy.

Harvard Business Manger 05.2009, p. 12 article by Cornelia Geissler

REAL CONVERGENCE – LEGAL REALITY

I know, in the past everything was better and easier. But in some ways this really i correct.
Web2.0 is in everybodies marketers mouth and even i though that this trand is already on it’s way out of some BUZZ it really took off after 2006.
But where are we today.
It’s great talking about virals, seeding strategies and UGC but most people donnot know anything about the consequences.

#01 Virals are no cheap at all – If the impact of communication is defined somehow like: (idea*media-reach)*affinity(audience) it’s quite obvious where the bottle kneck really is. If you donnot like to spend in big media the idea needs to backup all media in terms of creativity.

#02 There are no boundaries in viral ideas – uhhh donnot even think you are making an easy deccission and a chilling 9to5week just running some virals and UGC with your agency. You need to check-check-check and control. Check1-is the content being uploaded political correct anf following the legal terms? Check2-is there content that could inflict someone’s legal rights in terms of ownership? Check3-is your seeding really working and are you using the right processes for establishing word-of-mouth? Check4-how i the managed seeding working?

#03 Be open in how you brand will be interpreted by your audience.

#04 Check Control Rework – Find good explanations for your Boss.

CONVENTION AND THE WISDOM OF THE LEMMINGS

It really sounds strange but as we all asked ourselves how can it happen that all are doing the same SH*$$T? How comes that the stock market crashes just by a sudden, a traffic jam just occurs on quiet emty motorways, on a two lane traffic lane only one lane is stucked with cars and the other is emty.

It’s always the same, people need some sort of guidance in the first place. We follow the convention because if there are more thinking the same it makes sense on the short term to follow those. Whistle blowing is some fact that definiteley works for mass-activatio. The critical point is always the critical mass. We donnot trust one unknown entity but in most cases we trust a bunch of individuals seeming trustful and real.